Besuch des Kreisverbandes der Mittelstandsunion Freising zusammen mit dem
Bundestagsabgeordneten Erich Irlstorfer bei der
Allershausener Firma Sanitätshaus müller betten (SMB)

 

Versorgung aus einer Hand

 

Allershausen - Rollstühle, Reha-Technik, Medizintechnik oder Homecare-Bedarf: Wie eine reibungslose Versorgung von Patienten und Pflegebedürftigen mit Heil- und Hilfsmitteln aussehen kann, hat sich der Kreisverband der Mittelstandsunion Freising zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Erich Irlstorfer bei der Allershausener Firma Sanitätshaus müller betten (SMB) angesehen. “Wir sind ein bundesweit agierendes Sanitätshaus mit Stammsitz in Engelskirchen und fünf weiteren Standorten”, so Unternehmenschef Georg Müller. In einem nagelneuen Gebäude kümmern sich die rund 30 Angestellten darum, dass die Kunden die benötigten Geräte und Produkte schnell und einwandfrei bekommen. “Außerdem übernehmen wir bei Bedarf die Wartung und stellen für unseren Fuhrpark die Lieferungen zusammen. Zehn Sprinter starten von Allershausen aus und decken so den gesamten bayerischen Raum ab”, erklärte Müller weiter.

 

Erich Irlstorfer, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages, interessierte sich in erster Linie über die praktischen Auswirkungen der neuen Gesetze im Bereich der Heilmittel und hakte nach, wo die Praktiker Bedarf sehen, um eine bessere und weniger bürokratielastige Versorgung der Patienten zu erreichen. Der Bundestagsabgeordnete kam zudem über die lokale Fachkräftesituation ins Gespräch mit dem Unternehmer Müller. Der Niederlassungsleiter  Matthias Beu konnte diese konkretisieren: “Hier müssen wir uns gegen Industriegiganten und andere bekannte Namen behaupten. Das ist nicht immer einfach.” 450 Beschäftigte sind deutschlandweit in dem familiengeführten Unternehmen angestellt, das einen Marktanteil von knapp fünf Prozent aufweisen kann. “Das ist angesichts der Mehrzahl von lokalen Anbietern gar nicht wenig. Da wir in der Regel direkt mit den Kassen und anderen Kostenträgern zusammen arbeiten, sind wir aber keine direkte Konkurrenz zu kleinen Sanitätshäusern. Diese haben etwa auch Stützstrümpfe oder anderes Material, das wir in unserem Sortiment gar nicht führen”, so Müller über die Marktlage.

 

Ein weiteres Thema waren die Erfahrungen, die SMB mit ihrem Neubau im Allershauser Gewerbegebiet machte. Beu: “Der Bau war schnell fertig. Es verging nur ein Jahr vom Reißbrett bis zur Fertigstellung unserer neuesten Niederlassung.” Beu lobte auch die Zusammenarbeit mit den Behörden, die in Bayern in der Regel besser klappen würde wie in anderen Ländern. Dabei musste SMB bei der Konzeption des Neubaus viele Punkte beachten, von der optimalen Gestaltung der Anfahrrampe über die Trennung von Reinräumen zum Lager und zur Werkstatt bis hin zu einer prozessorientierten Raumgestaltung. In einem regem Austausch wurden die Erfahrungen aus der Praxis vertieft und in allgemeine Forderungen umgemünzt.

 


Besuch bei der Firma SMB

Schwarz/Weiß Ball 2017

Grüne Woche 2017

50-Jahre Ortsverband